Das Angenehme mit dem Notwendigen verbinden? Kein Problem. Aus Zwickau gibt es eine gemeinsam Anreise mit dem Bus nach Erfurt zu den Aktionen von Widersetzen und anderen, und zurück. Der Bus wird auch in der Nähe des Festivals halten (Hin- und Rückwärts). Vom Festival zum Bus sind es etwa 15 Minuten zu Fuß. Folgende Zeiten sind geplant:
15:30 Uhr Rückfahrt von Erfurt über Halden-Festival nach Zwickau.
Unkostenbeitrag (wenn möglich): 10 € normal / 20 € Soli
Nähere Infos auf Anfrage: klubgarnitur@riseup.net Ein paar Plätze gibt es noch.
„Nicht vergessen: geeignete Kleidung, feste Schuhe, ggf. Sonnenschutz, Verpflegung für den Tag. Unnötiges Gepäck zuhause lassen. TeilnehmerInnen, die unter 18 Jahre alt sind, melden sich bitte vorher, damit wir alles klären können.“
Gutes Gelingen, allen die auf der Straße sind. Alerta!
Liebe Sammler*innen von Bauchnabelfusseln, wir freuen uns auf den anstehenden Kongress. Am Freitag gehts schon los. Die Vorbereitungen laufen gewohnt chaotisch und mit viel „was wollte ich noch machen?!“
Das Lineup ist mittlerweile wieder aufgefüllt, der Ablaufplan angepasst. Am Samstag eröffnen für euch die durstigen Qualitätsmenschen von Dauerdurst. Langjährige Mitglieder der Halden-Sekte, die auch, aber erfreulicherweise nicht nur, übers Saufen singen, sondern klar machen, wo sie stehen bzw. schwanken. Danke für die spontanöse Spontizität.
Noch ein Verlust ist zu beklagen. Bruch mussten leider absagen. Eine Person von denen hat deutlich besseres zu tun (ganz ohne Ironie, ausnahmsweise). Wir wünschen einen erfolgreichen Einsatz und bleiben unkonkret. Dafür hat sich ganz unverhofft und äußerst kurzfristig eine andere Möglichkeit aufgetan. Die 3 Jenaer Krach-Fachkräfte von Caca de luna springen ein. Schön. Ganz vielleicht bauen wir auch noch ein Dosentelefon für ein 15 minütiges Auslandsgespräch mit Alaska, wir werden sehen.
Auch hier nochmal der Aufruf: Haut euer sauer verdientes, geklautes, geschnorrtes oder sozialschmarotzes Geld gern reichlich in die Spendendosen. Die am Hungertuch nagenden Mineralölkonzerne werden sicherlich richtung Wochenende ordentlich aufschlagen, um ihren Mitarbeitenden endlich den 3-fachen Mindestlohn zahlen zu können. Wir wollen die Bands gern angemessen entschädigen und bauen auf eure Unterstützung, wenn ihr könnt.
Meldet euch, wenn ihr unterstützen wollt, vermeidet unnötigen Müll, werft nix in die Natur und ermöglicht allen ein feines, kleines Festival.
Bis ganz bald.
E. für die Halden-Bande
PS: Nochmal der Hinweis, am WE gibt es zahlreiche Aktionen gegen den Bundesparteitag der FCKAfD. Infos gibts hier: https://widersetzen.com/ Beteiligt euch gern, wir kommen schon zurecht. Kommt dann einfach im Anschluss Sonntag zum Aufräumen vorbei.
das Leben ist kein Ponnyschlecken. Deswegen starten wir mit den schlechten Nachrichten. Am ersten Juli-Wochenende, und damit zeitgleich zu unserem kleinen Festival, möchte die eckelhAFDe FCKAFD ihren Bundesparteitag in Erfurt abhalten. Es gibt eine breite Mobilisierung dagegen, alle Infos hier: https://widersetzen.com/ Wer an den Aktionen in Erfurt teilnimmt, gilt als entschuldigt. Wir wünschen gutes Gelingen. Wir bleiben hier und zeigen, dass es auch anders geht. Ein stabiles, buntes Hinterland, ohne finanzielle Interessen, laut und unbequem.
Auch schlecht: Leider haben sich Gebrechen unlängst aufgelöst und können deshalb nicht spielen. Anfragen für Ersatz laufen. Auch Leberschaden können nicht dabei sein. Ersatz ist hier schon gefunden, Neo Edding Terror springen ein.
Auf der Halden-Seite findet ihr jetzt alle Infos und den geplanten Ablauf.
Wie immer könnt ihr euch gern melden, wenn ihr helfen wollt. Ansonsten sehen wir uns bald.
Bleibt unangenehm und unterstützt die Menschen in der Provinz.
„Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!“ So der 47. beste Präsident irgendeines Landes über den 10. besten Kanzler eines anderen Landes. Stimmt wahrscheinlich, trotzdem reden beide weiter, desewegen haben auch wir weiter Worte verloren und Infos zum Festival, Bandbeschreibungen und Links zum Nachhören auf der Haldenseite ergänzt. Der Ablaufplan folgt. Wer in den letzten Jahren mal draußen war, hat vielleicht festgestellt, dass Kugelfisch, Safran und Kaviar recht teuer geworden sind. Gleiches gilt für weniger alltägliche Delikatessen wie Treibstoff. Was das für eine Band heißt, die in einer alten Karre zu einem Festival fährt, das keinen Eintritt kostet, überlassen wir mal eurer Phantasie. Wir bauen auch dieses Jahr wieder auf eure Solidarität. Wenn ihr könnt, füllt gern die Spendendosen, der Ertrag geht an die Bands, die euch erfreuen, und ihr könnt selbst entscheiden, was euch das ganze wert ist. Unendlicher Dank sei euch gewiss. Wenn ihr euch wohlfühlt, gebt gern etwas zurück (be like B., der eigentlich anders heißt und jedes Jahr reichlich gibt, weil er die Idee super findet – Danke). Nehmt euch bitte auch die Hinweise zu herzen, die in den Infos stecken. Egoistische Arschlöcher (i. d. R. ist hier kein * vonnöten) können wir alle jeden Tag zur Genüge erleben. Achtet auf euch und andere. Meldet euch wie immer gern, wenn ihr unterstützen wollt.
Hunde, Katzen, Baby-Giraffen und domestizierte Otter fühlen sich auf Festivals meistens nicht ganz so wohl, also überlegt euch bitte, wo ihr die über das Wochenende unterbringen könnt. Auch wenn das Gelände sehr weitläufig ist, ist es meisten für alle entspannter, wenn ihr euch mal kurz trennt.
Wir haben Bock. Kommt rum und bringt eure Freund*innen mit – still believe in a better world!
Dieser Beitrag bedient gleich 2 verschiedene Kategorien. 1. Wissenschaften, die keine sind (Punk & Astrologie) und 2. Überschriften, die nix mit dem Inhalt zu tun haben. Jetzt, wo alle ungefähr im Bilde sein sollten, um was es geht, kommen wir zu etwas gänzlich Anderem: Auf der Festival-Seite gibt es ein paar neue Infos und das nicht mal ein halbes Jahr nach den letzten. Guter Schnitt. U.A. gibt es eine Liste mit den bestätigten Bands für dieses Jahr – viel schönes dabei – und das aktuelle Machwerk des Flyer-Menschen. Die lebensbejahende Farbgebung, das Zeitreise-Datum und die fröhliche Tischgesellschaft weisen den Weg. Anschreien statt Sunshine.
Die Infos werden in nächster Zeit noch weiter befüllt. Macht gern bisschen Werbung und überzeugt eure Freund*innen mitzukommen. Wir arbeiten derweil gewohnt unkoordiniert an den Vorbereitungen. Schön wirds.
Bis dahin geht mehr raus und unterstützt kleine Läden.
PS: Im September gibt es wieder ein Konzert der Kräuter der Provinz-Reihe. 19.09.26 – Nowaves, morgen teuer töten, Ödnis. Mehr dazu auch bald.
Ort: Halde Sorge-Settendorf (bei Berga-Wünschendorf)
Wie immer, Eintritt, Parken, Zelten = Frei
Infos
Das 28. Halden-Festival scharrt schon mit den Hufen. Immer noch kostenlos und frei zugänglich. Wie in den letzten Jahren zählen wir trotzdem auf eure Unterstützung. Jahrelang haben die Bands auf der Halde nur für Verpflegung, einen Platz in der Punkrock Hall of Fame und Referenzen im Lebenslauf gespielt. In den letzten Jahren haben wir euch darum gebeten, ein paar Spenden dazulassen, um den Bands wenigstens die Fahrtkosten zu erstatten. Das ist nicht nur angebracht und fair, sondern hat auch gut funktioniert. Deshalb gilt auch dieses Jahr: Wenn ihr könnt, werft gern was in die Spendendosen oder rundet an der Bar mal auf. Danke dafür. Das Festival bleibt ein Selbstausbeutungsprojekt. Niemand verdient und alle gewinnen. Wenn ihr uns unterstützen wollt, meldet euch gern. Wir wollen gern mit euch ein entspanntes Wochenende verbringen und hoffen auf eine Stimmung, bei der sich alle wohlfühlen können. Uns ist bewusst, dass ein Festival auch immer ein bisschen Flucht aus der Realität ist. Bitte vergesst trotzdem nicht, dass ihr nicht alleine seid mit eurem Wunsch nach Abwechslung. Party, Festival, Eskalation, Punk, Weltuntergang? Ja! Aber: Belästigung beginnt dort, wo sich eine Person belästigt fühlt. Punkt. Respektiert eure eigenen Konsumgrenzen und achtet auch auf eure Freundinnen. Sprecht uns an, wenn ihr feststellt, dass es einer Person nicht gut geht. Der Platz vor der Bühne ist für alle da. Achtet auch hier aufeinander, damit alle Spaß haben können, unabhängig von individuellen körperlichen Voraussetzungen. Das Konzept Nationalismus konnte uns bis jetzt nicht überzeugen: Lasst Territorial- und Nationalflaggen oder sonstige Lappen einfach zu Hause Frei zugänglich heißt auch weiterhin nicht, dass jeder willkommen ist. Auf rechte, rassistische, sexistische, antisemitische Arschlochsmenschen können wir verzichten. Entsprechendes Verhalten wird nicht geduldet. Bitte sprecht uns an, wenn ihr Probleme habt oder euch unwohl fühlt, dann können wir gemeinsam ein Lösung finden. Punk bleibt politisch. Für ein respektvolles Miteinander.
Bands
Bruch – Scherben bringen Glück und bilden die Grundlage von Mosaiken. In Dresden gingen vor etlichen Jahren scheinbar Behälter für Punk, HC und Metal kaputt und wurden von aufmerksamen Bürger*innen neu formiert.
Caca de luna – Es wird geholzt. Das stabile Dreieck aus Jena hat Grindcore mit ner Schippe Dreck im Gepäck, garniert mit Auszügen aus diversen HC-Punk-Weiterentwicklungen.
Crimson Rain – Wie klingen eigentlich fliegende Haare und hat ein Hit von Prince die Namensgebung beeinflusst? Die Antwort ist wie immer 161 und zumindest musikalisch ist der Punked Death ’n Roll der Leipziger dann doch recht weit vom lilanen Verwandten entfernt.
Dauerdurst – Polydipsie kann auf eine Erkrankung von Nieren oder Leber hinweisen und geht häufig mit Polyurie einher. Ursachen können aber auch Medikamente oder Alkohol sein. Wer eine Beratungsstunde bei den Durstpunx buchen möchte, bringt eine Palette Bier mit.
Dirk And The Seconds – Leicht rauh, mitunter melancholisch, aber melodisch im Vordergrund, hymnisch dahinter, unheimlich catchy untermalt. Könnt ihr live dazu zappeln, aber auch hüpfen. Kann Spuren von Garage, Rock und Punk enthalten.
DVA – Die verschwundenen Ausgänge spielen Falltürpunk. Einmal hineingetappt, bewerfen sie dich mit absurden Alltagsbeobachtungen, verpackt im Deutschpunkhitgewand.
Gebrechen – Immer noch Zuckerpunk aus Berlin. Immer noch knapp am Scheitern und immer noch geht es weiter, muss ja. Schöne Songs über unschöne Themen. Finger in die Wunde, auch wenn es die eigene ist.
Klostein – können laut Internetexpert*innen „eine gute Hygiene bei tatsächlich schlecht gereinigten Toiletten vortäuschen.“ Perfekt fürs AZ also. Und auch noch nachhaltig. 20 Jahre mitreißender Kellerpunksound, umtriebig und DIY. Urinal-Stadt Zwickau
Leberschaden – Die Leber ist u.a. für die Entgiftung des Körpers zuständig. Und wir alle wissen von führenden, lächelnden Chefärzten, dass es 2 große Risikofaktoren gibt: Alkohol und Chemnitz. Das vorliegende Exemplar vereint Beides und gehört damit zur Hochrisiko-Gossenpunk-Gruppe.
Neo Edding Terror – Dageblieben und dagegen. Songs wie Scheiß Provinz oder 2015 sprechen uns aus dem Herzen. Gereift wie guter Wein, nicht wie Milch in der Sonne. Für Geraer Verhältnisse junge Punkband mit Songs ohne unnötige Schnörkel.
No Meaning – Herbstpunk. Super Selbstbeschreibung. Einmal scheint die Sonne durch den bunten Laubwald, ein andermal klatscht dir der ganze Mumpitz stürmisch in die Fresse und manchmal fährst du nur auf Sicht. Leipzig
Schloidertrauma – Wie der DGB-Bundeskongress kürzlich bekanntgab, gibt es dieses Jahr Sonderurlaub für die Working Class Heroes aus dem nahen Mittelgebirge. Wohnortbedingt gibt es kompromisslose Street- / OI!-Punk-Songs über und gegen den alltäglichen Wahnsinn.
The Prim – Sinnvoller Tourstop zwischen Erfurt und Kobe (Jpn.) mit 6 Buchstaben. 20min auf die Fresse! Powerviolence Jena
Todschick Gekleidet – Eine gute Portion Antikapitalismus aus Leipzig. Lauter, unbequemer, aktueller und sehr adretter Hc-Punk.
Tøle – Hunde auf’m Festival? Na gut, ausnahmsweise. Die Stadtmusikanten des Tierorchesters Plauen-Chemnitz sind nämlich echt herzig. Köterpunk statt Katzenjammer.
Ablauf
Freitag
20:15 – 21:00 Neo Edding Terror 21:30 – 22:15 No Meaning 22:45 – 23:30 Todschick Gekleidet 00:00 – 00:45 Dirk and the Seconds 01:15 – Caca de luna
Samstag
17:00 – 17:45 Dauerdurst 18:15 – 19:00 Tøle 19:30 – 20:15 Crimson Rain 20:45 – 21:30 Schloidertrauma 22:00 – 22:45 Klostein 23:15 – 23:45 The Prim 00:00 – DVA
Dort auf den Feldweg, diesen bis er sich teilt entlang und dann einfach links über die Wiese. Der Platz ist wieder der, der es auch in den letzten Jahren war.
jetzt ist es schon wieder vorbei. Als wäre nichts gewesen, erobert die Natur den Platz zurück.
Wir hatten ein wunderbares Wochenende mit euch und es war uns ein Fest. Schön, dass ihr da wart. 1032 Dänke an den Tontechniker der Herzen, die Küchenschaben, die Giftmischer von der Cocktailbar, die Bands und alle, die irgendwo und irgendwie mit angepackt haben und die wieder fleißig gespendet und damit die Bands supportet haben. Einfach nur Danke (womit wir schon bei 1033 wären). Besonders gefreut hat uns der große Support beim Auf- und Abbau, dass macht die Sache viel angenehmer.
Außerdem sehr geil und erwähnenswert:
Der Zeltplatz war so sauber wie noch nie. Wirklich alle hatten schon grob oder fein zusammengeräumt. Ein Traum, das kann gern so weitergehen. Allgemein gab es dieses Jahr recht wenig Müll, was auch begrüßenswert ist.
Ein Diy-Zeltplatz-Konzert am Samstag Mittag? Geile Sache, super ausgeführt, nette Überraschung für die Meisten. Halden ist, was du draus machst.
Ebenfalls Diy und mit Herzblut: Das Motiv und die Umsetzung für die Halden-Shirts. Wahnsinn!
Alles in Allem für uns eine gelungene Veranstaltung. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie es weitergeht. Falls ihr Anregungen habt, was noch besser werden könnte, schreibt uns gern.
Die meisten Fundsachen konnten schon wieder untergebracht werden. Sollte ihr aber einen Jake H. kennen oder ein Jake H. sein, meldet euch doch mal dringend, da hätten wir noch was.
Leider mussten die Rabies ihren Weekender canceln und können damit auch nicht zu uns kommen. Schade Marmelade. Den aktualisierten Ablauf findet ihr ab jetzt auf der Halden-Seite.